Kölner Karneval 11 Kracher, auf die wir uns in der Marathon-Session freuen können

1 Das Motto

Kölsche Sproch für unsere Heimat Kölle! Damit führt das Festkomitee eine Bewegung fort, die seit einigen Jahren auch durch EXPRESS, unter anderem mit einer durchweg kölschen Ausgabe,  in Gang gesetzt wurde: Unser Dialekt ist Brauchtum und Kulturgut und darf nicht untergehen. Dazu wird es zahlreiche Aktionen in der Session geben. Und hoffentlich bleibt etwas von diesem Motto hängen.  Das Schöne: Ob mit „g“ oder „j“ – jeder darf sich an der kölschen Sproch probieren. Nur keine Bange.

2.Fastelovend im Sunnesching!?

Es ist eine lange Session, denn erst am 4. März ist Aschermittwoch. Im Jahr 2014 wurden da schon einmal 24 Grad gemessen. Ein gutes Omen für den Straßenkarneval?  Aber eigentlich auch egal, denn jeck sin mer am Rhing och em Rään.

3.Junge Präsidenten

Mit Michael Gerhold (Nippeser Bürgerwehr) und Björn Griesemann (Blaue Funken) rücken zwei „Küken“ in den Traditionskorps nach. Ein Zeichen für den Wandel im Fasteleer hin zu jüngeren Chefs in den Vereinen, die aber auch immer den Rat von den erfahrenen Jecken einholen. Frischer Wind tut gut.

4.Der Papst

Kommenden Mittwoch wird die kölsche Delegation von Papst Franziskus in Rom empfangen. Erstmals nach acht Jahren gibt es dann wieder kölsche Tön im Vatikan. Mit dem Segen des Pontifex kann für uns Jecke doch nichts mehr schiefgehen.

5.Das Dreigestirn

Drei Jungs, die ihre anfängliche Nervosität bald ablegen und tolle jecke Regenten werden. Über 380 Auftritte lang werden sie uns zeigen, wie man friedlich und fröhlich Fastelovend fiere kann. Dazu aus unterschiedlichen Gesellschaften. Ein Zeichen, wie verbindet das Kölner Dreigestirn sein kann.

6.Leise Tön und Respekt vor Rednern

Das Handy beiseite und dann Angriff auf die Lachmuskeln. Das geht, wenn man den Rednern wieder den Respekt im Saal zollt, den sie verdient haben. So kommen wir aus der Redner-Krise und neue Talente können sich beweisen.

7.Der Zoch

Der acht Kilometer lange Höhepunkt an Rosenmontag, auf den die ganze Welt mit Anerkennung schaut. Wir dürfen uns ruhig etwas trauen, denn Kölle schafft es mit Leichtigkeit, politische und gesellschaftliche Themen mit einem Augenzwinkern zu verkaufen.

8.Tanzgruppen

Sie leisten tolle Arbeit, schwitzen den ganzen Sommer, um dann im Fasteleer über die Bühne zu wirbeln. Respekt, ihr tollkühnen Akrobaten. Höhepunkt auf jeder Sitzung

9.Fastelovend im Veedel

Die Gardisten kehren von ihren Auftritten zurück, beim Kölsch wird mit der Nachbarschaft ein Schwätzchen gehalten:  In den Kneipen im Veedel  rückt man wieder etwas enger zusammen und alles ist bunt geschmückt.  Auch das ist Fastelovend in Reinkultur.

10.Kostüme

Einhorn? Pilot? Gärtner? Ganz egal: So bunt, so vielfältig und so voller Ideen sind nur die Rheinländer. Jeder Jeck ist anders. Und das beweisen die Kölner und die jecke Drumherum jedes Jahr aufs Neue.

11.Friedlich feiern!

In diesen Zeiten vielleicht einer der wichtigsten Punkte. Der Fastelovend ist auch dazu da, dem Alltag ein wenig zu entfliehen und über die Stränge zu schlagen. Einfach mal die Problem über Bord werfen und sich amüsieren. Nach den Auswüchsen der letzten Jahre wissen die echten kölschen Jecke jedoch: Ävver bitte met Jeföhl.  Das gilt für das Miteinander im Saal und auf der Straße. Die Marathon-Session 2019 – sie kann kommen. Mer freu uns wie jeck!